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Martina Voss-Tecklenburg zieht WM-Bilanz der DFB-Frauen

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    • Martina Voss-Tecklenburg zieht WM-Bilanz der DFB-Frauen


      Anders als bei den Männern hat das Trainerteam der Frauen sehr zeitnah die Weltmeisterschaft und das Abschneiden der deutschen Mannschaft analysiert und öffentlich Stellung bezogen. Dabei muß man jemand, der die WM verfolgte auch sagen, das in der Kürze der Zeit, die Martina Voss-Tecklenburg nach der Amtsübernahme bis zur WM blieb, die Sache noch recht gut verlief. Horst Hrubesch hatte gute Vorarbeit geleistet und das Selbstbewußtsein der Spielerinnen, das sie weitgehend verloren hatten, wieder zurück gebracht.

      Martina Voss-Tecklenburg: "Was aus sportlicher Sicht gut war: die absolute Leistungsbereitschaft, der große Einsatzwille, die individuelle Qualität bei einigen Spielerinnen." Das wird auch durch die Auszeichnung von Giulia Gwinn zur besten Nachwuchsspielerin (bis 20 Jahren) der WM deutlich bestätigt. Auch das Zusammenspiel in der Mannschaft hat sich wieder deutlich verbessert, vor allem in der Defensive. Aber es reichte nicht ganz, um die Schwedinnen im Viertelfinale zu bezwingen. Aber die waren auch richtig heiß und hatten vor dem Spiel auch verbal richtig aufgerüstet. Sie wollten die "großen Deutschen" nun endlich mal in einem wichtigen Spiel besiegen.

      Martina Voss-Tecklenburg hat lange und viel getestet. Dazu sagte sie: "Man kann die Entscheidungen nur verstehen, wenn man unseren Einblick in die Leistungsbereiche der Spielerinnen hat. Aber vielleicht war es in der Summe ein Ticken zu viel." Auch zur Schaffung eines stabilen Mannschaftskern sagte sie; "Wir brauchen größere Widerstandsfähigkeit, müssen Hierarchien stärken und Haltungsfragen stellen." Und wEiter: "Das Prinzip der offenen Tür hat vielleicht nur bedingt funktioniert, Viele sind gekommen, manche waren vielleicht noch nicht so weit. Da müssen wir aktiver auf die Spielerinnen zugehen."


      Jetzt beginnt die Qualifikation zur EM. Da will sie neue Akzente setzen und startet mit folgenden Spielerinnen am 31. August in Kassel gegen Montenegro ab 12.30 Uhr in der ARD:


      Tor: Merle Frohms (SC Freiburg), Laura Benkarth (FC Bayern München), Lisa Schmitz (HSC Montpellier).
      Abwehr: Carolin Simon, Kathrin Hendrich, Giulia Gwinn, Verena Schweers (alle Bayern München), Leonie Maier (FC Arsenal), Lena Oberdorf (SGS Essen), Johanna Elsig (Turbine Potsdam), Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg).
      Mittelfeld/Angriff: Felicitas Rauch, Svenja Huth, Alexandra Popp (alle VfL Wolfsburg), Lea Schüller, Turid Knaak (beide SGS Essen), Lena Lattwein (TSG Hoffenheim), Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon), Sara Däbritz (Paris Saint-Germain), Linda Dallmann, Melanie Leupolz, Lina Magull (alle Bayern München), Klara Bühl (SC Freiburg).


      Fußball-WM der Frauen - Die Analyse der Bundestrainerin - Sport - Süddeutsche.de

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