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Wird Hertha BSC zum Problemfall der Liga?

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    • Wird Hertha BSC zum Problemfall der Liga?


      Zu Zeiten der deutschen Teilung rettete sich Hertha BSC schon mal indem man Grundstücke in Bauland umwandelte und dann teuer verkaufte. Damals hieß es, das es nötig war, da Hertha zu jedem Auswärtsspiel teure Flüge brauchte. Das klang damals logisch und wir verstanden es. Aber so richtig auf die Beine gekommen ist Hertha nie, auch nicht, als die Mauer fiel. 2014 stieg dann KKR, ein Unternehmen des Finanzverwalters Blackrock, bei Hertha ein und gab 61 Millionen. Das Engagement sollte bis 2021 laufen. 2018 zahlte Hertha 71 Millionen zurück, weil angeblich die Ziele erreicht seien. Hertha gab zu diesem Zweck eine Anleihe in Höhe von 40 Millionen € zu 6,5 % aus. In der Null-Zins-Phase ist das ein ordentlicher Risikoaufschlag.

      Jetzt kommt das Wunderkind der 90iger Jahre Lars Windhorst ins Spiel. Der wurde mit 16 Unternehmer und der damalige Bundeskanzler Kohl pushte ihn gehörig und reichte ihn rum. Aber 2003 war Windhorst pleite. Heute hat er die Beteiligungsgesellschaft Tennor und will mit etwa 225 Millionen in zwei Tranchen bei Hertha einsteigen. Mit einem Teil will Hertha ein bestehendes Finanzloch schließen. ÜberTennor heißt es bei Insidern, das sie mit Investitionen Probleme hätten, da die Anleihen in Schieflage geraten seien. Natürlich wird das von Windhorst bestritten. Aber kann man das auch glauben? Er will die Aktien der KGaA an die Börse bringen. Aber Vorsicht! Wir haben schon einen börsennotierten Fanartikel. Der heißt BVB und auch das ist alles andere als eine Erfolgsgeschichte an der Börse und tümpelt vor sich hin. Auch das ist eine ungeliebte GmbH & Co KGaA. Ein echter Börseaner faßt so etwas nicht an.


      Der neue Investor hat viel vor: Bringt Lars Windhorst Hertha BSC an die Börse? - Sport - Tagesspiegel

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