UWCL Halbfinale: Bayern München gegen FC Barcelona

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    • UWCL: Bayernfrauen scheidern an Barca


      Im Rückspiel in Barcelona hieß es, einen 0:1-Rückstand aufzuholen und Trainer Thomas Wörle seinen Abschied von der Mannschaft mit einer Reise zum Finale zu vergolden. Der Pokal wäre dann das Sahnehäubchen. So war die Situation vor dem Spiel. Das Stadion war fast ausverkauft und mit 12700 Zuschauern eine sehr gute Kulisse.

      Und unsere Frauen zeigten von Beginn an, wo es lang gehen soll. Wir sahen einen sehr starken Auftakt. Es fehlte lediglich ein Tor. Wieder scheiderte Bayern, wie schon in München, am Aluminium. Aber sie waren das bessere Team. Nur ohne Tore bringt so etwas eben nix. Und in der Nachspielzeit vor der Pause konnte Gina Lewandowski nicht anders und foulte Line Martens. Der Foulelfmeter für Barca stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Mariona Caldentey trat an und ließ Laura Benkarth im Münchner Tor keine Chance. Mit 1:0 ging es in die Kabinen. Den Bayernfrauen blieben 45 Minuten für zwei Tore.

      Die zweite Hälfte begannen die Bayern entsprechend. Die Ansätze sind sehr, sehr gut. Aber der Abschluß fehlt einfach. Aller Einsatz der Bayern wurde, wie schon im Hinspiel, von Barca neutralisiert. Die Nervosität war richtig greifbar. Auch die gelbrote Karte für Barca in der 70. Minute brachte keine Besserung. Für Bayern war spätestens auf der Torlinie Endstation. Langsam war es zum Verzweifeln, auch vorm Fernseher. Und Wörle spielte die Karte "Alles oder Nichts". Das Ende des Spieles erlebte er auch auf der Tribüne. Die Wechsel der Bayern brachten nichts. Die Chancenverwertung muß besser werden, der Eisatzwille ist phantastisch.

      Leider blieb den Bayernfrauen nach zweimal 0:1 das Finale in Ungarn verwehrt.