Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Von sassie,

Bayern-Bild.png
Während bei dem Konkurrenten aus Dortmund von einer perfekten Transferperiode gesprochen wird, bei dem schon früh alle wesentlichen Verpflichtungen unter Dach und Fach gebracht wurden, sieht das beim Rekordmeister ganz anders aus. Obwohl schon frühzeitig bekannt war,dass Größen wie Ribery oder Robben den Verein verlassen werden,wirkte das Handeln der Bayern-Offiziellen in diesem Sommer nicht immer ganz souverän – Wir werfen einen Blick auf die Veränderungen beim FCB.

„Wenn sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben“

Dieser Satz wurde Uli Hoeneß in den vergangenen Wochen immer wieder um die Ohren gehauen. Der Bayern-Präsident tätigte diese Aussage im Februar im Sport1 Doppelpass, als er auf die Transferplanungen des Rekordmeisters für die kommende Saison angesprochen wurde. Doch bis auf die Verpflichtungen der beiden Weltmeister Benjamin Pavard und Lucas Hernandez konnten lange Zeit keine sicheren Transfers vermeldet werden. Zwar nahmen die Bayern für diese beiden Spieler schon über 100 Millionen Euro in die Hand, allerdings war die Defensive weniger die große Baustelle als das Mittelfeld und die Außenbahnen.

Sane-Poker und Notlösungen

Dementsprechend bemühten sich Rummenigge und Co. um zahlreiche Offensivspieler, blitzten letztlich aber fast überall ab. Hudson-Odoi vom FC Chelsea war bereits in der Winterpause im Visier der Bayern, verlängerte dann aber doch bei den Blues. Als nächstes großes Transferziel wurde dann Leroy Sane angegeben. Doch der Transfer des deutschen Nationalspielers von Manchester City sollte zur Posse des Sommers werden. Erst ließ der Spieler die Bayern zappeln, dann konnte man sich nicht mit dem Verein einigen und zu allem Überfluss verletzte sich Sane dann inmitten der Verhandlungen schwer am Kreuzband. Nach der Diagnose war klar, dass der Spieler zumindest für die Hinrunde keine Option mehr darstellen würde. Da die Bayern, wie Betway in einer Infografik zeigt, die mit Abstand finanzstärkste Mannschaft in der Bundesliga ist und immer noch den höchsten Marktwert besitzt, schaffte es die Vereinsführung dennoch, für Ersatz zu sorgen. Zwar wurden Ivan Perisic und Philippe Coutinho zunächst nur geliehen, allerdings bestehen für beide Spieler Kaufoptionen nach der Saison. Sportbuzzer kennt die Vertragsdetails zu dem Leihgeschäft des brasilianischen Nationalspielers.

Kann Kovac der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken?

Nun sind die Neuzugänge für die Offensive beileibe nicht die Wunschverpflichtungen. Gerade bei Coutinho wird es interessant zu beobachten sein, welchen Platz Niko Kovac für ihn vorgesehen hat. Nachdem der Trainer in der vergangenen Saison häufig in der Kritik stand, muss er nun zeigen, dass er der Mannschaft eine klar erkennbare Spielphilosophie einhauchen kann. Wenn dies gelingt, dürfte die Meisterschaft auch dieses Jahr wieder nur über die Bayern gehen.