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Von Bazi,

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Unser Nachbar brachte heute die Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA an die Börse. Der Festpreis betrug 8.10 € und der erste Börsenkurs 8.30 €. Die 332.469 jetzt frei handelbaren Aktien brachten nochmal 2,7 Millionen €. Zusammen mit der vorbörslichen Platzierung nahm der Verein bisher brutto, also vor Kosten, 6,7 Millionen ein. Noch hat der Verein 621.896 Aktien, die noch im Zuge einer Privatplatzierung unters Volk gebracht werden sollen. Aber Vorsicht ist geboten. Es handelt sich um stimmrechtslose Vorzugsaktien. Insgesamt gibt es etwa 1,5 Millionen Aktien.


Manfred Schwabl will den Verein auf diese Weise so aufstellen, das man den Aufstieg in die zweite Liga so erreichen kann. Da die Aussicht auf Gewinnung von Sponsoren gleich null ist. Will man den Verein so auf sichere Beine stellen. Der ehemalige Fußballprofi Oliver Roth (unter anderem FSV Frankfurt, BVB und Kickers Offenbach) und heutiger Börsenexperte äußerte heute im TV versteckte Bedenken an einer Erfolgsgeschichte. Das tat er auch beim Börsengang des BVB und behält bis heute Recht. Der BVB brauchte erst eine Kapitalerhöhung. Diese hatte vor allem den Zweck, in den S-Dax aufgenommen zu werden und so nicht ganz in Vergessenheit zu geraten.


Auch wenn es viele begründete Bedenken gibt, wünschen wir Manfred Schwabl und seinem Verein viel Erfolg.


SpVgg Unterhaching

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