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Von Bazi,

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Frauenfußball ist gut und auch sehenswert. aber die Resonanz läßt mehr als zu wünschen übrig. In Deutschland haben neben den Frauen von Bayern München nur noch die des VfL Wolfsburg echt professionelle Bedingungen. Die anderen Mannschaften werden eher kurz gehalten. So hat die SGS Essen nicht einmal eine Million € im Jahr zur Verfügung. Ohne das Fernsehgeld sähe es echt traurig im Verein aus. Oder der SC Sand. Viele sogenannte "Fans" rümpfen die Nase, wenn es heißt, es waren 800 oder 1200 Zuschauer im Stadion. Setzt man aber die Einwohnerzahl von 2000 des heutigen Ortsteil von Willstätt ins Verhältnis, ist das schon ganz ordentlich. Es fehlt überall am Geld. So profimäßig wie in München und Wolfsburg läuft es nirgends. Deren Erfolge, auch international, zeigen uns, das deutscher Frauenfußball sehr gut ist, aber nicht genügend gewürdigt.

In Madrid zogen die Frauen ins Wanda Metropolitano um, als über 60000 Menschen Atletico Madrid gegen FC Barcelona sehen wollten. In Italien waren 39000 beim Spiel Juvenus Turin gegen AC Florenz. In Frankreich sahen dieses Jahr Lyon gegen Paris knapp 26000. Die Männer müssen in anderen Ländern schon mal den Frauen weichen. In Deutschland passierte das nur einmal. Damals verschob sich der Beckenbauer-Cup in München um zwei Stunden zugunsten des EM-Halbfinals Schweden gegen Deutschland. Viele reagierten erstaunt über dieses Spiel. Es war eine Tolle Werbung für den Frauenfußball. In Deutschland zogen die Wölfinnen nur zweimal in die VW-Arena um. Einmal der Not gehorchend um ein UWCL-Spiel im Februar nicht ausfallen lassen zu müssen und einmal in der Liga, als der große Erfolg in der Vereingeschichte zu feiern war. Dabei kann auch mit solchen Aktionen das Interesse am Frauenfußball geweckt werden. Früher kamen mehr Spitzenspielerinnen nach Deutschland, heute verlassen sie unser Land immer mehr.






Fußball-WM: Hoffnungen der DFB-Frauen in Frankreich - Sport - Süddeutsche.de