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Von Bazi,

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Das zweite Halbfinale zwischen Bayern München gegen VfL Wolfsburg begann mit 22 Nationalspielerinnen. Mehr Klasse geht wirklich nicht. In Köln am „Tag der Arbeit“ wird der Gegner SC Freiburg heißen. Und den Pokal in den Händen halten zu dürfen, wird ein ordentliches Stück Arbeit werden. Nur Bayern hatte noch die Chance aufs Triple. Für Wolfsburg ging es noch um die beiden nationalen Titel.

Wolfsburg wollte die Revanche für die Niederlage letzten Monat an gleicher Stelle. Und in der 25. Minute schlug Caroline Hansen zu, es stand 0:1. In der 31. Minute legte Pernille Harder das 0:2 nach. Diesmal verschliefen die Frauen des VfL nicht die ersten 45 Minuten. Das überließen sie heute den Bayernfrauen. Die bekamen einfach die innere Ordnung nicht hin. In der 41. Minute reagierte Bayern mit einem Doppelwechsel. Magull und Rolfö kamen für Damnjanovic und Wenninger. Das zeigt das Durcheinander der Bayern heute sehr deutlich.

Auch nach der Pause ließ der VfL nicht gleich was zu. Aber Bayern war trotzdem gefestigter. In der 53. Minute traf Ewa Pajor zum 0:3. Die Grünweißen spielten sich heute den Frust der UWCL von der Seele. Für Bayern könnte nur noch ein Weltwunder helfen. Aber die sind beschränkt. Das Triple war unerreichbar in weiter Ferne. Nach 60 Minuten wurde Almuth Schult ihr ganzes Können zeigen, aber sie verhinderte den Anschlußtreffer. In der 65. Minute erhöhte Pernille Harder noch auf 0:4.

Die Hausherrinnen hatten heute irgendwie die Brechstange liegenlassen. Sie waren eigentlich komplett abgemeldet. Das beide in der Bundesliga gleichauf sind, war heute nicht zu sehen. Man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das sie einen Treffer erzielen könnten. Sie müssen nun gegen Barcelona ihre Ehre retten. Diese Einseitigkeit hätte keiner vorausgesagt.