Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Von sassie,

Wer am Freitagabend auf den Aufstellungsbogen blickte, dürfte sich ganz schön gewundert haben. Mit der Nummer 5 tauchte dort schließlich Mats Hummels in der Startelf auf. Neben dem "Stammspieler" Niklas Süle etablierte sich zum Rückrundenstart somit erst einmal nicht wie erwartet Jerome Boateng. Im Sommer könnte sich das Bild dank Neuzugang Benjamin Pavard ohnehin ändern.

Ordentliche Leistung in Hoffenheim bringt Pluspunkte


Nachdem er sich lange Zeit als Nummer 3 unter Bayern Münchens Innenverteidigern fühlen durfte, hat Mats Hummels nun zurückgeschlagen. Unerwartet begann der 30-jährige zum Rückrundenauftakt in Hoffenheim und verbannte stattdessen Jerome Boateng auf die Bank. Es scheint, als habe sich Hummels vorerst den Platz neben Niklas Süle gesichert, den Kovac zuletzt als "Stammspieler" adelte. Die Unterschiede zwischen Hummels und Boateng seien minimal gewesen,weshalb sich Boateng umso mehr ärgerte, den Startplatz verloren zuhaben, den er zum Ende der Hinrunde hielt. Mats Hummels machte seine Sache derweil ordentlich und überzeugte defensiv mit einigen wichtigen Rettungsaktionen in höchster Not.

Statistisch gesehen kann er ebenfalls seinen Beitrag dazu leisten,dass der FC Bayern, derzeit in den Bundesliga-Wetten mit Quoten von 1,83 auf die Meisterschaft ausgestattet (Stand 21. Januar), Tabellenführer Borussia Dortmund weiter angreifen kann. Selbst wenn der Innenverteidiger vergleichsweise wenig spielt, hat er seit seiner Rückkehr zum FC Bayern zur Saison 2016/17 Bestwerte in unterschiedlichen Kategorien aufgestellt. Einmal steht in der Passgenauigkeit mit 89,4% der höchste Wert, während auch die langen Pässe entgegen der öffentlichen Meinung nicht bedeutend an Präzision gegenüber dem Vorjahr eingebüßt haben. Mit 196 Minuten pro Foulspiel setzt Hummels trotz Geschwindigkeits defiziten ebenfalls einen neuen Höchstwert seiner Münchner Karriere.

Die Zukunft ist ungewiss - Wechsel nicht unwahrscheinlich


Selbst wenn sich Mats Hummels bis zum Ende der Saison in der ersten Elf festspielen sollte, wird es im Sommer vermutlich zum Ende seiner Zeit beim FCB kommen. Das liegt vor allem an den Plänen der Verantwortlichen, den Umbruch fortzusetzen, der in der Innenverteidigung mit Niklas Süle begann. Nachdem sich der Ex-Hoffenheimer festgespielt hat, liegt der Fokus nun darauf, ihm einen Nebenmann zur Seite zu stellen. Hier kommt Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart ins Spiel, der bereits jetzt als Neuzugang für 2019/20 feststeht. Der französische Weltmeister kann zwar auch als Rechtsverteidiger auflaufen, besitzt seine Stärken jedoch eher in der Defensive.

Dazu scheint sich der Rekordmeister nach weiteren Verstärkungen in der Abwehr umzuschauen. Ein Name, der zuletzt immer wieder fiel,war Lucas Hernandez von Atletico Madrid. Auch der Landsmann Pavards ist in der Lage, als Außenverteidiger aufzulaufen, schien jedoch ebenfalls eher für das Zentrum von Niko Kovacs Mannschaft eingeplant. Es beweist, dass die Tage von Hummels sowie Boateng gezählt zu sein scheinen. Schon zu Saisonbeginn zeigte sich Paris Saint-Germain an den Diensten von Boateng interessiert. Dem Wechsel wurde jedoch von Kovac dann noch der Riegel vorgeschoben. Für den letzten großen Vertrag wird der FCB vermutlich nicht mehr der erste Ansprechspartner für das Weltmeister duo sein.