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Von Bazi,

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Bayern München rutscht gerade in die Krise. Aber würde das austauschen von Trainer Niko Kovac helfen können? Eher nicht. Er ist wohl das kleinste Problem der Münchner. Auch Führungskräfte nutzen sich mit der Zeit ab. Deshalb wechseln Unternehmen regelmäßig ihr Führungsteam aus. Und mit 600 Millionen Umsatz im Jahr ist man zweifelsfrei ein Unternehmen.

Uli Hoeness hat sehr viel für den Verein getan. Das kann niemand bestreiten wollen. Aber er beginnt große Fehler zu machen. So wurden im Sommer zum Beispiel die Abgänge nicht durch Zugänge ersetzt. Jetzt kämpft der FCB mit 19 Feldspielern, die zum Teil sehr alt und/oder verletzungsanfällig sind, auf drei Wettbewerben. Außerdem sind die Spieler durch ihre lange Zeit im Verein für den Gegner immer besser ausrechenbar. Entsprechend schwierig wird es, Siege zu erringen.

Der dringend notwendige Umbruch wurde auf nächsten Sommer verschoben. Spieler auf dem Markt erschienen der Führungsspitze zu teuer. Aber nächstes Jahr werden sie nicht minder teuer sein. Nur Spieler zu verpflichten, die vertragslos sind, ist zwar der Idealzustand, bleibt jedoch in der Größenordnung des FCB ein Traum. Hasan Salihamidzic als Sportdirektor ist und bleibt eine Notlösung. Er kennt nicht einmal alle Spitzenfußballer, wie er selbst eingestand. Sowohl Max Eberl als auch Philipp Lahm kennen sich da aus, wollten den Posten unter Hoeness und Rummenigge aber nicht.