Anzeige

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Von Bazi,

FCB-Damen.png
Viertelfinal-Hinspiel der Women’s Champions League, FC Bayern München gegen Paris Saint Germain. Die Bayern fingen ein wenig nervös an. Ausgerechnet Veronica Boquete, die ehemalige Bayernspielerin, sah das als Einladung an. Aber zum Glück war Tinja-Rikka Korpela auf dem Posten und verhinderte nach nur fünf Minuten den frühen Rückstand. Man hätte auf den Platz rufen wollen, ihr seit die Außenseiter, könnt also nur gewinnen. Tinja-Rikka war heute auch die Bayernfrau, die nicht unterbeschäftigt war.

Carlo Ancelotti ließ es sich nicht nehmen, dieses Spiel an der Seite von Uli Hoeness im Stadion zu verfolgen. Und beide hatten auch mit den 7500 Zuschauern im Stadion sichtlich Spaß. Auch Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim war da. Nach etwa 12 Minuten zeigte dann Vivianne Miedema, das auch Bayern eine Spitze hatte. Wir sahen auch das erwartet hakelige Spiel. Bayern konnte zwar PSG in der ersten Halbzeit in Schach halten, dennoch könnte es sich herausstellen, das es zuwenig war.

Auch nach der Pause lief das Spiel garantiert nicht so, wie es sich FCB-Trainer Thomas Wörle gewünscht hatte. Die Französinnen bestimmten den Spielverlauf viel zu sehr. Zum Glück verpassten sie am Ende immer das Tore schießen. Das Spiel der Münchnerinnen schien zu respektvoll gegenüber den Gästen.

In der 70. Minute gab es mal einen Fernschuß von Paris. Aber Tinja-Rikka war Siegerin. Und dann kam die 72. Spielminute, die den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. Vivianne Miedema traf zum wichtigen 1:0 für die Bayern. Wieder einmal war es der holländische Goldschatz, der im letzten Moment die Hoffnung darstellt. Uli Hoeneß hatte wieder einen ganz entspannten Gesichtsausdruck. Vivianne verpaßte kurz darauf nur knapp das zweite Tor. In der 80. Minute hatten unsere Frauen dann großes Glück, fast traf Christiane zum Ausgleich.

Die letzten Minuten waren nun richtig spannend. Beide Seiten wollten noch ein Tor und am meisten mussten die Gäste zeigen. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Rückspiel. Auch Lena Lotzen bekam ein paar Minuten. Nach einem Jahr Verletzungspause wieder etwas Bestätigung. Es blieb beim 1:0.

„Die Zuschauer haben einen großen Anteil am Sieg“

Die Mannschaft jubelte noch mit den begeisterten Fans, als Uli Hoeneß im Grünwalder Stadion das Mikrofon ergriff. „Ich möchte mich bedanken für die großartige Unterstützung“, richtet sich der Präsident des FC Bayern persönlich an die 7.300 Zuschauer. Denn diese hatten beim 1:0-Sieg der FC Bayern Frauen im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League eine mitentscheidende Rolle gespielt.

Die Reaktionen zum Spiel im Überblick:

FCB-Trainer Thomas Wörle: „Wir sind sehr, sehr zufrieden. Aber wir wissen das schon einzuordnen. Das Spiel kann auch ganz anders laufen. Wir haben drei, vier, fünf sehr gute Torchancen zugelassen. Aber wir hatten eine sehr starke Torhüterin auf dem Platz, die uns im Spiel gehalten hat.“

FCB-Spielführerin Melanie Behringer: „Am Anfang mussten wir uns erst einmal an das Tempo gewöhnen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht. Da waren wir sehr kompakt. Und wenn Paris durchkam, stand da noch Tini (Torfrau Tinja-Riikka Korpela, Anm. d. Red.).“


FC Bayern Frauen
Korpela - Maier, Abbé, Wenninger, Lewandowski, Faisst (67. Evans) - Baunach (90. Lotzen), Behringer, Däbritz - Miedema, Rolser (86. Bürki)

Paris Saint-Germain
Kiedrzynek - Lawrence, Georges, Delannoy, Paredes, Perisset - Geyoro - Boquete (60. Diallo), Cruz - Cristiane, Delie

Schiedsrichter
Pernilla Larsson (Schweden)

Zuschauer
7.300

Tore
1:0 Miedema (72.)[/align]
Parallel spielten Fortuna Hjørring gegen Manchester City 0:1...