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Von Bazi,

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Bayern München lief mit veränderter Mannschaft auf. Thomas Wörle reagierte damit wohl auch auf die CL-Pleite. Dazu kam noch, das sowohl der FFC Frankfurt und auch SC Freiburg ihre Mittagsspiele gewonnen hatten und damit auch enormen Druck aufbauten.

Bei Bayern wurde im Verlauf der bisherigen Saison immer deutlicher, eine Vivianne Miedema hinterließ trotz der Klasse der anderen Spielerinnen eine deutliche Lücke. Die Bayern brachten ihre fühlbare Überlegenheit nicht richtig auf den Platz. So blieb es auch bis zur Pause beim 0:0.

So langsam müßte es zu Toren kommen. Ohne Sieg fallen die Bayernfrauen auch noch hinter Frankfurt zurück. Aber auch Sand als zweimaliger Pokalfinalist war nicht ohne. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gingen an sie. In der 53. Minute erhielt Bayern einen Elfmeter zugesprochen. Doch Carina Schlüter war Siegerin gegen Simone Laudehr.

In der 65. Minute kam Mandy Islacker für Lucie Vonkova und sollte nun die Sache richten. Aber der Mißerfolg gegen Chelsea schien noch sehr tief zu stecken. Aber weder sie noch Jill Roord, die für Fridolina Rolfö kam, konnten den richtigen Vortrieb bringen. Es war wie verhext. Dann gab es in der 81. Minute den zweiten Elfmeter für München. Melanie Behringer übernahm diesmal die Verantwortung und verwandelte zum 1:0. Und endlich in der 90. Minute ein Tor aus dem Spiel heraus. Jill Roord traf zum 2:0.

Zufrieden darf mit diesem Spiel niemand sein - aber es sind drei wichtige Punkte vor der Länderspielpause. Thomas Wörle und der Verein müssen sich weiter Gedanken machen.