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Von Bazi,

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Karl-Heinz Rummenigge scheint zu begreifen, das es so wie bisher nicht weitergehen kann. Er springt nun auf den Zug derjenigen, die einst die umstrittene 50+1-Regel geschaffen haben und fordert deren Abschaffung. Es müsse die Entscheidung eines jeden Vereines sein, wie er sich organisiert und auch finanziert. Eine solche Öffnung könne nach seiner Ansicht die Bundesliga auch stärken.

München ist das beste Beispiel für seine Argumente. Mit Bayern und dem TSV direkt in der Stadt und der SpVgg Unterhaching gibt es drei gute Vereine. Aber es gibt nicht ausreichend Wirtschaftskraft, um allen drei Vereinen alle Wege offen zu halten. So zeigte die SpVgg sehr gute Leistungen, aber dennoch nahmen die Zuwendungen kontinuierlich ab. Die Folge war der Weg in die Bedeutungslosigkeit. Erst Bayerns ehemalige Spieler Manfred Schwabl konnte den Verein vor der Insolvenz mit einer Radikalkur retten. Den Weg von Bayern nachzugehen war wegen des enormen Wertverlustes nicht möglich. Da müssen einfach mehr Entscheidungsspielräume her. Schwabl hatte großes Glück, aber garantiert war das in keiner Weise.

Oder Leipzig, die wären ohne den mutigen Schritt des Landesverbandes auch ohne Spitzenklub. Jetzt kommt die CL in die Stadt. Auch Jena ist ein Beispiel. Carl Zeiss gehört dem belgischen Investor zu 95%. Aber ohne sehr großes Vertrauen kann so etwas auch schief gehen. Und auch der USV wurde durch diesen Mann mit einem Darlehen gerettet.